Wie ich mit deiner Scham beim ersten Squirten umgehen soll, ist mir ein kleines Rätsel. Vielleicht haben andere bessere Ideen. Ich finde es sehr schade, daß du dich beim ersten Mal Squirten schämen mußt.
in Gedanken-eines-Doms
Es gibt eine sexuelle Praktik, die völlig natürlich ist. Sie wird eher selten ausgeübt, weil in ihr emotional etwas Schwieriges verborgen ist: die Scham. So wirkt die Frage danach für dich vielleicht seltsam:
"Soll ich dich zum Squirten bringen? Hast du schon mal gesquirtet?
Ich werde dir diese Fragen stellen, und mit großer Wahrscheinlichkeit sagst du mir, daß du noch nie gesquirtet hast – noch nicht einmal weißt du, was das ist. Ich werde es dir erklären, und du wirst mir irgendwo nicht glauben. Ich kenne das. Während des Erklärens geht es mir nicht unbedingt darum, daß du das Squirten verstehst, sondern ich will dir die Scham nehmen, wenn ich dich zum Squirten gebracht habe. Du wirst denken, daß du uriniert hast, gepinkelt hast, und zwar den ganzen Boden voll. Erklärung hilft dir im Vorfeld nichts. Das ist ein großes Thema für mich, denn ich möchte nicht, daß du dich für deine Weiblichkeit, für das, was wirklich auch in dir steckt, schämen mußt.
Es fällt mir sehr leicht, jemanden zum Squirten zu bringen. Natürlich kenne ich die Technik, und natürlich weiß ich ganz genau, wie ich das in kürzester Zeit bewerkstelligen kann. Doch meine Gedanken kreisen darum, wie du dich fühlen wirst, wenn der ganze Boden naß ist. So flüstere ich dir ins Ohr: „Ich werde dich jetzt zum Squirten bringen. Lass dich einfach gehen.“
Dann nehme ich meine zwei Finger, wölbe sie leicht und gleite mit ihnen in dich hinein. Nach wenigen Bewegungen an der richtigen Stelle merke ich, wie deine Muskeln sich zusammenziehen. Du willst verhindern, was da passieren soll. Du denkst, du wirst Pipi machen. Ich lege meine Hand auf deinen Bauch, um dir Sicherheit zu geben. Wird es reichen, daß du dich nicht schämst? Die nächsten fünf bis zehn Bewegungen entscheiden, wie stark du squirten wirst.
Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Es macht nämlich mehr Probleme, als es dir etwas bringt. Zum einen entlädt sich dein Körper mit weiblicher Flüssigkeit, was ganz bestimmt auch gesund ist. Das kann ich aber nicht beantworten. Ich bin kein Arzt. Ich weiß, daß das Spiel nach dem Squirten endet, wenn du in die Scham kommst. Das heißt, ich entscheide während deiner Sitzung immer, ob es langsam an der Zeit ist, dich das erste Mal squirten zu lassen, damit die Sitzung nicht zu früh endet. Wenn die Sitzung besonders schön und intensiv ist, möchte ich sie auch nicht durch das Squirten ruinieren – zumindest nicht emotional für dich ruinieren.
Der Moment aber, da du deine Muskeln losläßt, dich meinen Fingern nicht mehr widersetzen kannst und dein Körper einfach nur noch reagiert, weil er gar nicht anders kann: Das ist ein sehr schöner Moment. Es ist ein Moment des absoluten Loslassens. Du legst mir mit dem Loslassen ein unglaubliches Vertrauen in meine Hände. Wenn ich spüre, wie aus deinem Körper in meine Hände hinein die Flüssigkeit spritzt, dann weiß ich: Ich habe dich als Frau an einen Punkt gebracht, der nur natürlich ist und der auch sehr schön ist. Vielleicht mache ich es deshalb.
Du kannst auch sagen, ich bin neugierig auf das Squirten, weil ich es nicht kenne. Das wird aber nichts an der Scham ändern.
Du stehst vor mir, die Beine gespreizt, die Arme nach oben gebunden. Splitterfasernackt. Der Boden ist naß. Du versuchst, dich zu entschuldigen. Du versuchst, deine Scham zu verbergen und „Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung“ zu sagen. Ich habe zwei Gedanken, wie ich damit umgehe. Den einen mache ich leider nie. Vielleicht wäre er einen Versuch wert?
Der erste Gedanke, den ich auch umsetze, ist, daß ich dich von den Fesseln löse, dich in den Arm nehme und dich in die Küche begleite. Dort erzähle ich dir, daß das alles normal ist und daß ich mich freue, daß du gesquirtet hast. Erst dann sehe ich, wie die Scham wirklich in dir hochkommt. Es ist kein guter Gedanke, den ich da verfolge, denn er bringt dich in den Zustand, den ich nicht wollte – daß du dich schämst.
Den zweiten Gedanken habe ich nie umgesetzt, aber vielleicht wird es irgendwann Zeit. Vielleicht wird es irgendwann Zeit, die Dominanz genau in diesem Zeitpunkt auszuleben und dich als Devote zu behandeln. In diesem Moment, in diesem Szenario, würde ich dich gefesselt stehen lassen, mit meinem Finger dir andeuten, daß du nichts sagen sollst. Ich würde dich halten. Ich würde meinen Körper an deinen naßgespritzten Körper drücken und dich umarmen, so gefesselt, wie du da stehst. Nachdem du dich etwas beruhigt hast, würde ich dich stehen lassen und den Mop holen. Ich würde zwischen deinen Beinen mit dem Mop den Boden aufnehmen und dich einfach da stehen lassen.
Wie gesagt, ich habe das nie getan, aber ich denke, du würdest die Szenerie betrachten, beobachten, wie das läuft, dich wahrscheinlich trotzdem schämen – oder lachen. Vielleicht lachst du über meine Unfähigkeit, richtig mit einem Mop umzugehen. Vielleicht nutzt du das Lachen auch, um darüber hinwegzutäuschen, daß du dich in Grund und Boden schämst.
Wie ich mit deiner Scham umgehen soll, ist mir ein kleines Rätsel. Vielleicht haben andere bessere Ideen. Ich finde es sehr schade, daß du dich beim ersten Mal Squirten schämen mußt. Wie ich das verhindern kann, ist ein Rätsel, das ich bislang nie gelöst habe.
Ich möchte nicht, daß man sich bei mir schämen muß. Ich möchte nicht, daß eine Frau sich für etwas Natürliches schämen muß.
Hast du eine Idee?
Seit Jahren begleitet mich diese Frage. Vielleicht liest diesen Artikel eine Frau, die selbst einmal beim ersten Mal gesquirtet hat. Vielleicht kennt sie genau dieses Gefühl der Scham. Wenn du eine Idee hast, wie ich Frauen diesen Moment leichter machen kann, dann schreib mir. Ich würde mich wirklich freuen.